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Entspannungstraining 

Nicht nur wir Erwachsene kennen Stress und Hektik im Alltag, auch Kindern fällt es häufig schwer, den oftmals hohen Anforderungen des Alltags gerecht zu werden. Kinder und Jugendliche sind heute einer großen Reizüberflutung ausgesetzt. Die ständige Erreichbarkeit, die Partizipation an Möglichkeiten der Massenmedien, das Agieren auf mehreren Aufmerksamkeitskanälen zur gleichen Zeit stellen eine permanente Belastung dar.
Auch Kinder mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten oder Rechenschwierigkeiten sind bei schriftlichen Arbeiten sehr angespannt und zeigen Stresssymptome, diese auffällig hohe und ungünstige Aktivierung lässt sich auch im EEG nachweisen (vgl. Warnke 1990).

In meiner Praxis haben die Kinder die Möglichkeit, verschiedene Methoden der Entspannung zu erlernen. Dazu gehören die Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Fantasiereisen oder Entspannungsgeschichten, Atemübungen und Anti-Stresstraining.
Die Kinder lernen bei uns auf spielerische Art neue Erfahrungen mit dem eigenen Körper zu machen und den eigenen Körper sensibler wahrzunehmen.
Wir führen sie langsam und behutsam, unter Beachtung des jeweiligen Alters und Entwicklungsniveaus, an Entspannungsübungen heran. Es gibt Übungen der Kategorien: ruhig, aktiv, sehr aktiv und mit Partner.
Alle Entspannungsverfahren können im Einzel-oder Gruppensetting durchgeführt werden.

Entspannungstraining kann Kindern helfen sich besser zu konzentrieren, in ihrem Alltag zur Ruhe zu kommen und Wahrnehmungsstörungen oder Ängste zu verringern. Weiterhin können die Phantasie und Kreativität gefördert, Einschlafschwierigkeiten verringert sowie das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein gestärkt werden und ein Zugang zu Gefühlen gefunden werden.
Der Wechsel zwischen Anstrengung und Entspannung, zwischen Ruhe und Bewegung ist Voraussetzung für eine gute Konzentration und damit für bessere Leistungen. Bewegungspausen verbessern die Gehirndurchblutung und fördern die Aufnahmefähigkeit. Die Übungen steigern das Wohlbefinden und das Durchhaltevermögen.
Auch verringern Entspannungstechniken Prüfungsängste, bauen Unruhe ab und fördern die Konzentration.
Durch diese stabilisierenden und Stress reduzierenden Maßnahmen kann sich auch die Rechtschreibleistung verbessern.
Maßnahmen zur Entspannung sind daher sinnvolle Bestandteile eines jeden Förderprogramms.
Je stressfreier das Lernumfeld, desto größer ist die Aufmerksamkeit und desto geringer wird die Fehlerquote sein.
Überforderung und Druck von außen lassen hingegen die Fehler nach oben schnellen und die Folge ist Frustration.

Regelmäßig angewandte Entspannungsübungen können unter anderem
• motorische Unruhe reduzieren
• Aufmerksamkeit und Konzentration steigern
• eigene Gefühls- und Körperwahrnehmung steigern
• zu einem positiven Selbstbild verhelfen

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